Die Physiker von Friedrich Dürrenmatt (1999)
Vor drei Monaten ist in der Irrenanstalt “Les Cerisiers” ein schrecklicher Mord geschehen. Der Patient Herbert Georg Beutler, der sich für den großen Physiker Newton hält, hat eine Krankenschwester umgebracht. Erdrosselt. Mit der Vorhangkordel. Damals schon leitete Kriminalinspektor Richard Voss die Ermittlungen. Jetzt ist ein zweiter Mord geschehen. Ernst Heinrich Ernesti, der sich für Albert Einstein hält, hat eine Krankenschwester umgebracht. Erdrosselt. Mit der Schnur der Stehlampe. Der Inspektor kommt wieder in die Anstalt und muss sich zwischen Sticheleien der Oberschwester und den Einflüsterungen der Chefärztin natürlich fragen, ob auch Johann Wilhelm Möbius, der dritte Insasse des Irrenhauses und ebenfalls ein Physiker, nicht auch noch der letzten verbliebenen Krankenschwester ein vorzeitiges Ende beschert. Doch dem Inspektor entgeht, dass diese Mordgeschichten eine viel größere Sache verdecken. Möbius hat vor fünfzehn Jahren eine bahnbrechende Entdeckung in der Physik gemacht. Er hat die Weltformel gefunden. Da er Angst davor hat, was die Menschlichkeit mit seiner Entdeckung anrichten würde, ließ er sich ins Irrenhaus einweisen, doch durch die jüngsten Vorfälle bricht seine Isolation langsam auf und es wartet noch die eine oder andere Überraschung auf ihn…
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