Die fremde Stadt von John B. Priestley (2001)
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10 Personen werden völlig unvermutet damit konfrontiert, dass sie aus ihrer gewohnten Umgebung herausgerissen und irgendwohin versetzt sind. Was ist mit ihnen passiert? Sind sie tot? Träumen sie alle denselben Traum? Jede Person repräsentiert ein Klischee. Wie reagieren die verschiedenen Charaktere auf diese Situation? Machen die einen einfach weiter wie bisher, so nutzen die anderen die Situation zum endgültigen Bruch mit dem Vergangenen, zum Neuanfang. Alle finden sie in dieser neuen Welt den Weg zu einer Stadt. Nach den Beschreibungen derjenigen, die dort gewesen sind, handelt es sich zum einen um Utopia, zum anderen um einen höchst merkwürdigen Ort mit eigenwilligen Menschen, welche keine Umgangsformen oder gefestigte Organisationsstrukturen kennen. Je nach Charakter und Vorgeschichte ändert sich das Leben zu diesem Zeitpunkt. Die höhere Tochter löst sich endgültig vom goldenen Käfig, welchen die eigene Mutter um sie herum aufgebaut hat. Der Ehemann, der jahrelang in Abhängigkeit von seiner Ehefrau gelebt hat, erkennt die anderen Seiten des Lebens und entscheidet zum ersten Mal selber, was gut ist für ihn und was nicht. Und selbst der Dandy findet etwas an dieser Stadt, das spannender ist als Golfspielen, das Liebespaar und die Putzfrau sowieso. Bei allen, die sich nicht für die Stadt entscheiden, erkennt man den Mangel, für etwas Neues bereit zu sein. Bei den anderen gibt es Neugierde und Aufbruch.